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Schwienägellarm
vun Behrend Böckmann

As dat buten düster ward
Bubbert Jochen Fründt dat Hart,
Nie nich hett hei son'n Larm eins hürt,
Dei em in sienen Schlåp so stürt;
Un so ward em düchtig bang
Denn buten is doch wat in'n Gang'.
Gräsig ward em all bi't Horken
Von dit so verdüwelt Schnorken...
Sien Hart, dat bubbert weit wie dull,
Wat hett hei blot dei Büxen vull!
Ierst bäwert em dei ganze Lief,
Denn ward hei as'n Påhl so stief.
O wat geiht dat Fründten schlimm
All wedder disse schnorksche Stimm!

Dat knen blot por Röwers sien,
So larmen nie nich wille Schwien.
werall ward nu nåkäken:
Wo künnen blot dei Röwers stäken?
Un as hei sei nich finnen kann,
Röppt Fründt bi Nacht Polente ran,
Doch dei kann tau em ierst kåmen,
Wenn's 'nen Unfall hett upnåhmen.
Dei lött sik mit den Unfall Tied,
Un as sei endlich is so wiet,
Üm dei Röwers denn tau fåten,
Hemm's dat Larmen ünnerlåten.
werall is't musingstill.

As dei Polente wechgåhn will,
Fangt dat wedder an tau schnorken.
Sei kriecht sülben nu tau horken,
Wat Fründten stürt all stunnenlang
Un wat em måkt so ornlich bang.
Nu lücht man Hoff un Goorn fix af
Un kümmt taurüch tau Fründt in'n Draff
Un fröcht em, ob hei wull nich weit,
Dat'n Schwienägel so larmen deit,
Dat hei nie nich musingstill,
Wenn hei sik verfriegen will!

Stunnenlang harr Fründt so leeden,
Nu is hei wedder ganz taufräden,
Mit Vergnäugen deit hei horken,
Woans dei Schwienägels daun schnorken.

"Nee, so in't Bett snork ik gor nich
bloots bi'n Sex!"
Fotos: Antje Heßler
25.5.2026
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